Siebenundneunzig

Carsten’s Schwester hat mich angerufen und wollte sich unbedingt mit mir treffen, um etwas zu besprechen.
Was genau, sagte sie nicht.
Ich hatte, ehrlich gesagt, keine große Lust dazu. Aber da ich schon ein bisschen neugierig war, stimmte ich schließlich zu, sie morgen (d.h. heute) nachmittag in einem Café in der Innenstadt zu treffen.

Wie erwartet, war Carsten alles andere als erfreut, als ich ihm abends davon erzählte.
Am liebsten hätte er das Treffen verhindert. Da er das nicht konnte, musste ich ihm versprechen, mich zu „nichts überreden zu lassen“ und ihm abends alles haarklein zu erzählen.
Das ärgert mich schon ein bisschen. Schließlich bin ich eine erwachsene Frau und kann machen, was ich will und mich treffen, mit wem ich will.

Wie auch immer, da ich anschließend noch ein paar Besorgungen in der Stadt machen werde, bin ich möglicherweise erst gegen sechs Uhr zurück. Carsten sollte also nicht früher kommen.

Carsten hat demnächst wieder mehrere Geschaftsreisen.
Er will, dass ich ihn Mitte März als seine Beraterin nach Stuttgart begleite.
Da es keinen Direktflug gibt, fahren wir früh morgens mit dem Zug hin und abends wieder zurück.
Das wird bestimmt anstrengend, wird sich aber wohl finanziell für mich durchaus lohnen.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Siebenundneunzig

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