Vierundsechzig

Ein arbeitsreiches, aber dennoch schönes und interessantes Wochenende liegt hinter mir.

Am Samstag Vormittag arbeiten Carsten und ich sehr konzentriert und gingen etliche Dokumente durch.
Den Nachmittag fingen wir auch noch fleißig an.

Doch dann entdeckte ich in einer Ecke ein zugedecktes Klavier.
Es stellte sich heraus, dass Carsten früher häufig darauf gespielt hatte. Ich bat ihn, mir etwas vorzuspielen (natürlich ohne dass ich die Zeit berechnete). Erst wollte er nicht, doch dann ließ er sich doch überreden.

Er spielte wunderbar, und irgendwann begann ich mitzusingen. Auch Carsten setzte später ein.
Wir sangen dann zusammen geschlagene zwei Stunden, bis unsere – derzeit ungeübten – Stimmen nicht mehr mitmachten.
Damit war der Samstag eigentlich gelaufen.

Ich übernachtete wieder im Gästezimmer und wir beendeten unser Arbeitspensum eben am Sonntag (ohne dass ich einen Sonntagsaufschlag berechnete).

Wir hatten uns auch unterhalten, was wir zu Weihnachten planten.
Ich gab zu, dass ich noch keinerlei Pläne hätte. Alle Optionen sagten mir nicht zu.
Carsten meinte, dass seine Töchter voraussichtlich nicht kämen und er auch alleine sei.
Er fragte mich, ob ich Lust, hätte die Feiertage mit ihm zu verbringen, aber ohne irgendwelches Brimborium oder Weihnachtsgedüdel.

Nach kurzer Überlegung sagte ich zu.
Meinen Eltern gegenüber kann ich das als Arbeit tarnen. Vielleicht arbeiten wir ja wirklich auch ein paar Stunden.

Wir machten dann noch aus, dass wir uns nichts schenken, zumindest nichts von materiellem Wert.
Weswegen ich jetzt das Problem habe, ein originelles Geschenk zu finden, das nichts kostet. Ich grübelte länger darüber nach, habe jetzt aber eine Idee:
Ich werde Carsten einen Schal stricken, so lange wie ich es halt bis Weihnachten schaffe. Meine Stricknadeln muss ich noch heraussuchen und zwei, drei Knäuel Wolle kaufen (das Geld dafür zählt nicht).

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Vierundsechzig

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