Dreiundsechzig

Meiner Erfahrung nach dauert die Begleichung einer Rechnung umso länger, je größer das Unternehmen ist.
Jetzt habe ich wieder so einen Fall, wo ich meinem Geld hinterherrennen muss.

Es handelt sich um einen größeren Konzern, dem ich im September bereits eine Rechnung geschickt habe. Als nach fast sechs Wochen noch kein Geld da war, habe ich mal vorsichtig nachgefragt und danach in Wochenabständen – ohne jedoch eine eindeutige Antwort zu bekommen.

Ich gehe schon davon aus, dass ich mein Geld noch bekomme. Schließlich handelt es sich um ein renommiertes Unternehmen. Es ist auch eines meiner besten Kunden, den ich nicht mit einer offiziellen Mahnung verprellen will.

Aber es ist einfach ärgerlich, dauernd nachhaken zu müssen, wo ich meine Zeit viel besser anderweitig nutzen könnte. Und ich habe ja auch Ausgaben und muss meine Rechnungen pünktlich bezahlen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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3 Antworten zu Dreiundsechzig

  1. engywuck schreibt:

    schon bei nem Mittelstädler ist der Weg einer Rechnung nicht gerade gerade (man verzeihe das Wortspiel):

    Poststelle öffnet den Brief/die Mail, leitet an Einkauf weiter. Einkauf sortiert und weist der zuständigen Einkäuferin (bei uns alles Frauen – außer die Bereichsleiter :-)) zu. Die schaut an, von wem bestellt wurde, prüft Rechnungspositionen und Bestellpositionen und ob ein Eingangsbeleg da ist – ggf. gehts an den Besteller, der abzeichnen muss, ebenso bei Beträgen über einer gewissen Grenze, Investitionen etc. Sobald Eingangsbeleg und Rechnung, beide unterschrieben und mit einer stetig wachsenden und variablen Zahl an Stempeln und Unterschriften versehen, zurück sind und die Positionen stimmen geht’s an die Rechnungskontrolle, die nochmal abzeichnet (Vier-Augen-Prinzip halt) und an die FiBu weiterleitet. Dort wird dann gesammelt und zweimal im Monat ist Zahltag.
    Dauer: irgendwas von drei Tagen (kurz vor Zahltag) bis vier Wochen (kurz nach Zahltag, irgendwer im Urlaub). Und das in einem Haus mit vernachlässigbaren Hauspost-Lieferzeiten.
    Oh, und irgendwo zwischendrin wird der ganze Krempel noch gescannt und zwechs Archivierung dem entsprechenden System zugeführt.

    Da haben’s Selbständige einfacher 🙂

    Gefällt 1 Person

    • breakpoint schreibt:

      Danke für all deine neuesten Kommentare.
      Ich bin gerade heute zu knapp in der Zeit, um alle beantworten zu können.

      Ich habe kein Problem damit, als Zahlungsziel 30 Tage festzulegen.
      Wenn das Geld dann eine Woche danach auf dem Konto ist, bin ich zufrieden.

      Was ärgerlich und nervend ist, ist wenn ich später noch (teils mehrmals) nachhaken muss, bis die Überweisung tatsächlich ausgeführt wird.
      Das kostet mich alles Zeit und Aufwand.
      Natürlich könnte ich Mahngebühren in Rechnung stellen. Aber ich will es mir mit meinen Kunden ja nicht verderben.

      Bisher habe ich auch immer alle meine Forderungen beglichen bekommen, wenn auch häufig erst mit deutlicher Verzögerung.

      Novosyx zahlt i.d.R. über den offiziellen Weg innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt und Lieferung, über den inoffiziellen 😉 wesentlich schneller.

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #04 //1563 | breakpoint

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