Vierundvierzig

Am gestrigen Freitag Abend hatte ich nichts anderes vor, und so war mal wieder Raumschiff Enterprise angesagt.
Ich hatte es mir gerade mit einer Tüte Chips auf dem Sofa bequem gemacht, als es an der Tür klingelte.
Es war Carsten, der meinte, dies sei wohl die einzige Möglichkeit, mit mir zu sprechen. Zu den normalen Bürozeiten schaffe er es einfach nicht.
Er hatte mir eine riesige Schachtel mit Piña-Colada-Trüffeln in weißer Schokolade mitgebracht – ich bin jetzt schon süchtig nach den Dingern.

Ich bat Carsten also herein. Da sah er sofort, dass Raumschiff Enterpreis lief, und er erklärte, er sei auch Fan.
Ich lud ihn ein, mit mir zusammen zu schauen, und er nahm dankend an.

Die gestrigen Folgen waren leider eher schwach. Aber so kamen wir dazu, doch einiges zu besprechen.

Da die üblichen Meetings bei Novosyx immer ohne ihn gelaufen waren, für ihn das Thema aber sehr wichtig ist – die Informationen in meinen obgleich „exzellenten“ Berichten alleine genügen nicht – hat Carsten vorgeschlagen, uns am nächsten Samstag zusammenzusetzen, um alles durchzusprechen.
Da das Bürogebäude am Wochenende geschlossen hat, lud er mich in sein Haus, das „jetzt immer so leer ist, seit die Mädchen nicht mehr daheim wohnen“, ein.

Bei jedem anderen Mann hätte ich gewisse Hintergedanken vermutet, nur bei Carsten nicht.
Da ich nichts anderes am Wochenende vorhatte, er mir meinen Stundensatz bezahlt, und auch sonst nichts dagegenspricht, war ich einverstanden.

Wir unterhielten uns dann noch über Star Trek. Wir stimmten überein, dass all die späteren Serien und Filme nicht an das Original heranragen.

Gegen 10 verabschiedete Carsten sich dann. Ich war müde und ging ins Bett.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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2 Antworten zu Vierundvierzig

  1. engywuck schreibt:

    „Bei jedem anderen Mann hätte ich gewisse Hintergedanken vermutet, nur bei Carsten nicht.“

    So kann frau sich irren 🙂

    Liken

  2. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #03 //1556 | breakpoint

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