Sechsunddreißig

Benjamin rief mich gestern an. Er berichtete von einem Durchbruch in seinen Forschungen und dass er mir das gerne demonstrieren wolle.
Da ich gerade nichts wichtigeres zu tun hatte, fuhr ich zu ihm.

Als er mir dann seine neuesten Berechnungen vorführte, sah ich, dass das mit dem Durchbruch wohl etwas übertrieben war. Es war wohl eher ein Vorwand gewesen.
Aber sei’s drum. Benjamin ist ja normalerweise recht langweilig, aber beim Sex ist er wild und unersättlich.

Doch dann kam die Überraschung: Er hatte sich vom Hals bis zu den Zehen vollständig rasiert! Da hätte nur noch ein Intimpiercing gefehlt, um bei mir Brechreiz auszulösen.

Ich unterdrückte die Frage, ob er Filzläuse gehabt hätte oder neuerdings auch Pädophile anmachen wolle, aber wahrscheinlich hatte er einfach zu viel Werbung geschaut.
Ich verabschiedete mich angewidert und meinte, er solle mich erst wieder anrufen, wenn die Haare nachgewachsen sind.

Wenn ein Mann von Natur aus kaum Behaarung hat, ist das ja kein KO-Kriterium. Aber sich mit Absicht so zurichten schon.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Sechsunddreißig

  1. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #02 //1549 | breakpoint

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